Aktuelles

Aktionen der Schubert-Schule für die Ukraine

ein Zeichen gegen Krieg – für Frieden

Die aktuelle Situation in der Ukraine sorgt auch bei den Schüler*innen und Lehrkräften der Neustadter Schubert-Schule (Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen) für eine sehr große Betroffenheit. Bereits seit Beginn des Krieges laufen klassenintern verschiedene Aktionen z.B. tägliche Gedenkminuten und anzünden von Friedenslichtern.

Die Schubert-Schule ist auf dem Weg zur „Demokratie-Schule“. Kriege sind mit demokratischen Werten natürlich nicht vereinbar. Daher müssen wir hier aktiv werden.

Am 24.3.2022 hat die Schulgemeinschaft eine größere gemeinsame Aktion durchgeführt, um ein Zeichen gegen Krieg und für Frieden zu setzen. Um 9.45 Uhr versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft im Pausenhof. Zunächst sprach Schulleiter Tammo Scherr einige Worte und ging auf die schreckliche Situation in der Ukraine und das Leid der Menschen dort ein. Er zog auch den Vergleich zu Kindern der Schubert-Schule, die ähnliches, durch Kriege in Ihren Heimatländern Syrien oder Somalia, durchgemacht haben. Auch sie mussten aus ihren Ländern fliehen. Ähnliches wiederhole sich nun in Europa. Im Anschluss an die Ansprache von Herrn Scherr war die Künstlerin Vlada Hauser zu Gast an der Schule. Sie hat mit den Schülerinnen in der Vergangenheit bereits gemeinsame Kunstprojekte (Gestaltung der Schulflure, Aktionen an Schulfesten) durchgeführt. Sie selbst stammt aus der Ukraine und hat dort vor Ort noch zahlreiche nahe Verwandte und Bekannte sowie ihre Eltern. Sehr emotional erzählte sie von der schrecklichen Lage in der Ukraine, ihren Ängsten und Sorgen. „Die Menschen müssen vor dem Krieg und Bomben fliegen. Es fehlt an allem. Essen, Kleidung, warme Decken und Medikamente.“ Sie selbst hat eine Unterstützungsaktion ins Leben gerufen, um den Menschen in der Ukraine zu helfen. Jeder Hilfstransport kann Not lindern. Für die Menschen sei es wichtig zu spüren, dass sie nicht alleine gelassen werden und es Menschen gibt, die für ihre Freiheit kämpfen und an Frieden glauben.

Im Anschluss haben Kübra und Max aus der 9. Klassen den (Song-)Text „Wir ziehen in den Frieden“ von Udo Lindenberg vorgetragen. Danach gab es eine Gedenkminute für die Menschen in der Ukraine. Das Lied „Heal the world“ von Michael Jackson folgte der Schweigeminute. Für den Abschluss hatten alle Schüler*innen Bilder mit den Aufschriften „Friede“, „Peace“ oder mit Friedenstauben gestaltet und auf blaues oder gelbes Papier geklebt. Auf diese Weise wurde die Fahne der Ukraine dargestellt.

Im Anschluss daran konnten die Schüler*innen noch persönliche Fragen zur Situation in der Ukraine an Frau Hauser richten, welche bereitwillig von ihr beantwortet wurden. Es war eine eindrucksvolle, sehr emotionale Veranstaltung. Vor allem die Rede von Frau Hauser hat die Schülerinnen erreicht und betroffen gemacht.

Weitere Aktionen sind zeitnah geplant:
Die älteren Schüler*innen hatten die Idee ein freiwilliges Praktikum zu machen und das damit verdiente Geld zu spenden. Unter dem Motto „Tag(e) für die Ukraine“ können die Schülerinnen, ab dem 27.3.2022, an bis zu zwei Tagen ein Praktikum in Betrieben absolvieren und das Geld für einen guten Zweck in der Ukraine spenden. Das Geld soll Frau Hauser für Ihre Aktionen zu Gute kommen.

Am Samstag den 2.04.22 werden wir einen Verkauf am Kriegerdenkmal in der Fußgängerzone durchführen. In der Zeit von 9.00 bis 14.30 werden verschiedenste selbstgemachte Werke verkauft.
Hierfür wurden im Werkunterricht z.B. Holzblumen hergestellt. Die Näh-AG hat Schlüsselanhänger produziert. Des Weiteren wurden Blumendeko-Kränze für die Tür und von den Unterstufenkinder Saatbomben hergestellt. Viele andere Werkstücke sind entstanden. Außerdem wird es einen Kuchenverkauf geben.
Wir freuen uns über einen Besuch!

Die Klasse 9a